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Zwei eigene Bitcoin-Nodes: zu Hause 967.092 · Wien 967.092 · Unterschied ✓ 0 — Beide NodesNode Ein Rechner, der die Regeln von Bitcoin selbst nachrechnet: Er prüft jeden Block und jede Überweisung darin, statt jemandem zu glauben. Diese Website liest ihre Zahlen aus zwei eigenen Nodes, nicht von einem Dienst. stehen auf derselben Höhe — unabhängig voneinander geprüft.Einzelheiten
Netz — wie eine Bitcoin Full-Node mit der Welt verbunden ist
Eine Bitcoin Full-NodeFull-Node Eine Node, die jeden Block seit dem ersten selbst geprüft hat. Speichert sie alle Blöcke, ist sie eine Archiv-Node; wirft sie geprüfte alte Blockdaten weg und behält nur die jüngsten, heißt das pruned (beschnitten) — geprüft ist trotzdem jeder Block. Beide Nodes dieser Website sind Full-Nodes: zu Hause als Archiv, in Wien beschnitten. ist ein Rechner, der jeden BlockBlock Ein Bündel bestätigter Überweisungen, im Mittel alle zehn Minuten eines. Wer ihn findet, bekommt die Belohnung: die neu erzeugten Bitcoin plus die Gebühren der Überweisungen darin. selbst prüft und an andere Nodes weitergibt. Eine Zentrale gibt es nicht: Jede Node ist mit einigen anderen verbunden, die wieder mit anderen — so erreicht ein neuer Block die ganze Welt, ohne dass ihn jemand verteilen muss. Die Karte zeigt die Verbindungen der Node dieser Website in Wien, gezählt je Land.
Keine Adressen: Der Server ordnet jede Verbindung selbst einem Land zu und gibt nur die Zählung heraus. Keine Adresse wird gespeichert, keine verlässt den Server.
Mit wem die Wiener Node gerade verbunden ist
Land mit Verbindungen — je größer, desto mehrWien — die Node dieser WebsiteBlock kommt angeprüft, wird weitergegebenBögen zeigen, wer mit wem verbunden ist — nicht den Weg der Leitung
39Verbindungen
29eingehend — fremde Nodes haben sich gemeldet
10ausgehend — von der Node selbst gewählt
7Länder
Den jüngsten Block brachte als Erste eine Verbindung aus Niederlande (09:31:55 Uhr). Die anderen Verbindungen boten ihn danach nur noch an.
Europa vergrößert
Verbindungen je Land
Land
Verbindungen
Anteil
Vereinigte Staaten
19
48,7 %
Deutschland
10
25,6 %
Tschechien
4
10,3 %
Niederlande
3
7,7 %
Australien
1
2,6 %
Vereinigtes Königreich
1
2,6 %
Singapur
1
2,6 %
zusammen
39
100,0 %
Stand der Zählung: 15.09.2026 um 09:33 Uhr · alle fünf Minuten neu
Was die Node mit jedem neuen Block macht
Die Wiener Node glaubt keinem Miner und keiner anderen Node. Bevor sie einen Block weitergibt, rechnet sie ihn in fünf Schritten nach. Die Schaltfläche über der Karte spielt den Ablauf ab; nach jedem neuen Block läuft er von selbst, sobald die Zählung ihn sieht — stark verlangsamt.
1 · ArbeitsnachweisDer HashHash Ein Versuch. Das Gerät rechnet aus dem Blockkopf und einem Zählwert (Nonce) eine Prüfsumme; fällt sie klein genug aus, ist der Block gefunden. Jeder Hash ist wie eine Lottoreihe: eine Chance, sonst nichts. des Blockkopfs liegt unter dem Ziel, das die SchwierigkeitSchwierigkeit(Difficulty) Wie klein ein Hash ausfallen muss, damit er als Block zählt. Das Netz stellt sie alle 2.016 Blöcke so ein, dass im Mittel alle zehn Minuten ein Block kommt. Erwartete Versuche je Block: Schwierigkeit × 2 hoch 32. vorgibt. Nachrechnen kostet einen einzigen Hash — gefunden hat ihn das ganze Netz im Mittel erst nach zehn Minuten.
2 · AnschlussDer Block nennt den Hash seines Vorgängers. Er muss an die Kette anschließen, in der die meiste Arbeit steckt.
3 · TransaktionenJede Unterschrift stimmt, jede Ausgabe ist durch einen noch nicht ausgegebenen Betrag (Unspent Transaction Output, kurz UTXO) gedeckt, nichts wird doppelt ausgegeben.
4 · RegelnDie Belohnung ist höchstens SubventionSubvention(Block Subsidy) Die Bitcoin, die ein Block neu erzeugt, heute 3,125 BTC. Dazu kommen die Gebühren der enthaltenen Überweisungen; beides zusammen ist die Belohnung des Finders. plus Gebühren, der Block nicht zu groß, der Zeitstempel später als der Zentralwert (Median) der letzten elf Blöcke und höchstens zwei Stunden voraus.
5 · WeitergebenErst wenn alles stimmt, übernimmt die Node den Block und meldet ihn ihren Verbindungen — und jede davon prüft ihn wieder selbst.
Wie bei Lotto 6 aus 49 — nur ohne Ziehungsaufsicht: Beim Lotto verlässt man sich darauf, dass die eine Ziehung unter Aufsicht richtig abläuft und die veröffentlichten Gewinnzahlen stimmen. Bei Bitcoin gibt es diese eine Stelle nicht. Jede Full-Node ist ihre eigene Aufsicht: Sie prüft jeden Block selbst. Ein gefälschter „Sechser“ — ein Block ohne gültigen Arbeitsnachweis — käme bei der Wiener Node nicht über Schritt 1 hinaus und würde an niemanden weitergegeben.
Warum eine Node viele verschiedene Verbindungen braucht
Der Angriff
Wer alle Verbindungen einer Node beherrscht, bestimmt, was sie von der Welt sieht: Er kann ihr neue Blöcke vorenthalten, verspätet zeigen oder die Kette mit der meisten Arbeit verbergen — die Node ist „verfinstert“. Die Fachwelt nennt das Eclipse-Angriff; beschrieben haben ihn 2015 Heilman, Kendler, Zohar und Goldberg (Eclipse Attacks on Bitcoin’s Peer-to-Peer Network). Ungültige Blöcke kann der Angreifer ihr trotzdem nicht unterschieben: Die fünf Schritte oben prüft die Node weiter selbst.
Die Abwehr in Bitcoin Core
Die ausgehenden Verbindungen wählt die Node selbst, und zwar höchstens eine je Netzbereich — bei IPv4 die ersten beiden Zahlenblöcke der Adresse, bei IPv6 die ersten 32 Bit. Zwei davon tauschen nur Blöcke aus, keine Transaktionen; ein Beobachter erkennt sie dadurch schwerer, und nach einem Neustart nimmt die Node sie als „Anker“ wieder auf. Eingehende Plätze kann ein Angreifer füllen, die ausgehenden nur sehr schwer.
Bei der Wiener Node gerade
10 ausgehende Verbindungen in 10 verschiedenen Netzbereichen, davon 2 nur für Blöcke. Größter Länderanteil aller Verbindungen: Vereinigte Staaten mit 48,7 %.
Der Gegeneinwand
Verschiedene Netzbereiche heißen nicht verschiedene Betreiber: Viele Bereiche gehören wenigen großen Rechenzentrums-Anbietern, und ein Land sagt darüber noch weniger. Bitcoin Core kann deshalb nach Anbieternetzen (Autonomous System, kurz AS) streuen statt nach Netzbereichen — mit einer Zuordnungsdatei (ASMap). Bei der Wiener Node ist sie nicht eingeschaltet; die Zahl oben folgt der Grundregel.
Was die Karte nicht zeigt
Das Land ist eine Zuordnung, kein Standort
Die Länderdatei ordnet Adressbereiche einem Land zu. Viele Nodes laufen in Rechenzentren — dann steht dort das Land des Rechenzentrums, nicht das des Betreibers. Wer über einen Tunnel (Virtual Private Network, kurz VPN) verbindet, erscheint im Land des Tunnels.
Eine Node sieht nicht das ganze Netz
Die Wiener Node kennt nur ihre eigenen 39 Verbindungen. Wie viele erreichbare Nodes es weltweit gibt, zählt ein fremder Dienst — der Kasten dazu steht auf der Seite Methode.
Verbindungen ohne Ort
Wer über Tor oder I2P (Netze zum Verbergen der Adresse) verbindet, hat kein Land; solche Verbindungen stehen als eigene Zeile in der Tabelle. Gerade: 0.
Die Verbindungen wechseln
Nodes kommen und gehen, die Node sucht sich ausgehende Verbindungen immer wieder neu. Die Karte ist eine Momentaufnahme, alle fünf Minuten erneuert.
Die Node zu Hause
steht nicht auf der Karte — ihre Verbindungen gehören nicht auf diese Seite.
Ländergrenzen: Natural Earth, Maßstab 1 : 50.000.000 (gemeinfrei). Projektion: Equal Earth (flächentreu). IP-Länderdaten: IP Geolocation by DB-IP (Lizenz CC BY 4.0), Stand 09/2026. Verbindungen: Bitcoin Core, Befehl getpeerinfo. Die Zählung ohne Adressen zum Nachprüfen: netz.json.