Die Schwierigkeit ist die Stellschraube, mit der Bitcoin seinen Takt hält. Sie sagt, wie klein das Ergebnis eines Rate-Versuchs sein muss, damit er als Treffer zählt — und sie wird alle 2.016 Blöcke, also etwa alle zwei Wochen, neu eingestellt. Kamen die Blöcke zu schnell, wird sie härter; kamen sie zu langsam, leichter. Niemand entscheidet das, es steht in den Regeln, die jede Node selbst nachrechnet.
Aktuelle Schwierigkeit
127.450.789.715.843
127 Billionen 450 Milliarden 789 Millionen 715 Tausend achthundertdreiundvierzig
Das entspricht einer Rechenleistung des gesamten Netzes von rund 912,3 Trillionen Versuchen je Sekunde.
Diese Kurve spricht nicht für die Zahlen auf dieser Website, sondern gegen sie. Sie zeigt, wie schwer es geworden ist, einen Block zu finden — und dass es weiter schwerer wird:
In den letzten drei Jahren ist die Schwierigkeit um durchschnittlich 33,0 Prozent je Jahr gestiegen. Wächst sie so weiter, ist eine für drei Jahre gerechnete Chance in Wahrheit rund 33 Prozent schlechter, als sie hier steht.
Über fünf Jahre gerechnet waren es 47,2 Prozent je Jahr (dann 41 Prozent schlechter), über zehn Jahre sogar 88,9 Prozent (dann 55 Prozent). Genannt wird auf der Startseite bewusst der Drei-Jahres-Wert: Er ist der jüngste und der maßvollste.
Wächst die Schwierigkeit mit der Rate r je Jahr, ist die über T Jahre
erwartete Trefferzahl nicht T mal die heutige Chance, sondern
(1 - (1+r)^-T) / ln(1+r) statt T
Der Quotient aus beidem ist der Anteil, der übrig bleibt.
Mit r = 0,3302 und T = 3 Jahren bleiben 67,2 Prozent.Weil die senkrechte Achse logarithmisch ist. Eine gerade Linie bedeutet hier gleichbleibendes prozentuales Wachstum — also Verdopplung in immer derselben Zeit, nicht gleichbleibenden Zuwachs. Wer die Kurve für linear hält, unterschätzt die letzten Jahre um Größenordnungen.
Abgefragt am 10.09.2026 um 05:16 Uhr aus einer eigenen Bitcoin-Node über zwei Stapel-Anfragen (alle 2.016 Blöcke ein Blockkopf). Kein fremder Dienst war beteiligt.