Diese Seite gehört zu den unbequemen. Sie zeigt, dass Bitcoin beim Schürfen sehr viel stärker konzentriert ist, als die Erzählung vom dezentralen Netz vermuten lässt — und das ist ein Einwand gegen einen Teil dessen, was auf der Startseite steht. Er gehört trotzdem hierher: Wer nur die angenehme Hälfte zeigt, führt in die Irre.
| Pool | Blöcke | Anteil |
|---|---|---|
| 1. Foundry USA | 43 | 27,0 % |
| 2. F2Pool | 32 | 20,1 % |
| 3. AntPool | 24 | 15,1 % |
| 4. SpiderPool | 19 | 11,9 % |
| 5. ViaBTC | 11 | 6,9 % |
| 6. Luxor | 5 | 3,1 % |
| 7. NiceHash | 5 | 3,1 % |
| 8. SECPOOL | 5 | 3,1 % |
| 9. MARA Pool | 4 | 2,5 % |
| 10. Braiins Pool | 3 | 1,9 % |
| 11. Binance Pool | 2 | 1,3 % |
| 12. BTC.com | 2 | 1,3 % |
| 13. OCEAN | 2 | 1,3 % |
| 14. Unbekannt | 2 | 1,3 % |
An der Rechenleistung: nichts. Ein Miner mit 3 TH/s steht rund 1 zu 300.000.000 gegen das gesamte Netz. Wer behauptet, sein Bitaxe mache Bitcoin sicherer, rechnet nicht nach.
An der Zahl der unabhängigen Blockentwürfe: etwas. Wer solo gegen die eigene Node schürft, stellt seinen Block selbst zusammen. Zensurfestigkeit ist eine Frage der Anzahl unabhängiger Entwürfe, nicht der Summe der Rechenleistung. Das ist ein kleiner, aber echter Beitrag — und es ist der einzige, den man ehrlich behaupten kann.
Die Pool-Zuordnung stammt aus der Kennung, die der Finder selbst in den Block schreibt. Sie ist nicht fälschungssicher: Ein Pool könnte sich als jemand anderes ausgeben oder gar nicht kennzeichnen. Blöcke ohne erkennbare Kennung stehen als „Unbekannt“ in der Liste. Das ist die beste verfügbare Quelle, aber sie ist eine Selbstauskunft — und das gehört dazugesagt.