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Pools — wer findet die Blöcke?

Diese Seite gehört zu den unbequemen. Sie zeigt, dass Bitcoin beim Schürfen sehr viel stärker konzentriert ist, als die Erzählung vom dezentralen Netz vermuten lässt — und das ist ein Einwand gegen einen Teil dessen, was auf der Startseite steht. Er gehört trotzdem hierher: Wer nur die angenehme Hälfte zeigt, führt in die Irre.

Der Nakamoto-Koeffizient liegt bei 3. Das heißt: 3 Pools zusammen finden mehr als die Hälfte aller Blöcke. Die drei größten allein 62,3 %. Sie entscheiden damit, welche Überweisungen in einen Block kommen — und welche nicht.
Wer hat die letzten 159 Blöcke gefunden?Anzahl Blöcke01020304050Foundry USAF2PoolAntPoolSpiderPoolViaBTCLuxorNiceHashSECPOOLMARA PoolBraiins PoolBinance PoolBTC.comOCEANUnbekannt
Die letzte 24 Stunden — 159 Blöcke, gezählt aus einer eigenen Node am 10.09.2026 um 05:16 Uhr. 10,4 % schneller als der Soll-Takt.

Dieselben Zahlen als Tabelle

PoolBlöckeAnteil
1. Foundry USA4327,0 %
2. F2Pool3220,1 %
3. AntPool2415,1 %
4. SpiderPool1911,9 %
5. ViaBTC116,9 %
6. Luxor53,1 %
7. NiceHash53,1 %
8. SECPOOL53,1 %
9. MARA Pool42,5 %
10. Braiins Pool31,9 %
11. Binance Pool21,3 %
12. BTC.com21,3 %
13. OCEAN21,3 %
14. Unbekannt21,3 %

Was ein einzelnes kleines Gerät daran ändert

An der Rechenleistung: nichts. Ein Miner mit 3 TH/s steht rund 1 zu 300.000.000 gegen das gesamte Netz. Wer behauptet, sein Bitaxe mache Bitcoin sicherer, rechnet nicht nach.

An der Zahl der unabhängigen Blockentwürfe: etwas. Wer solo gegen die eigene Node schürft, stellt seinen Block selbst zusammen. Zensurfestigkeit ist eine Frage der Anzahl unabhängiger Entwürfe, nicht der Summe der Rechenleistung. Das ist ein kleiner, aber echter Beitrag — und es ist der einzige, den man ehrlich behaupten kann.

Die Pool-Zuordnung stammt aus der Kennung, die der Finder selbst in den Block schreibt. Sie ist nicht fälschungssicher: Ein Pool könnte sich als jemand anderes ausgeben oder gar nicht kennzeichnen. Blöcke ohne erkennbare Kennung stehen als „Unbekannt“ in der Liste. Das ist die beste verfügbare Quelle, aber sie ist eine Selbstauskunft — und das gehört dazugesagt.